Haarausfall ist nicht nur eine reine Männersache. Auch viele Frauen trifft das Problem, vor allem wenn sie in die Jahre kommen. Das Ausdünnen des Kopfhaars wird dabei von Betroffenen als eine Belastung empfunden und löst bei den meisten das Gefühl von Verzweiflung und Ratlosigkeit aus. Was auch nicht verwunderlich ist. Das dichte Kopfhaar wird als ein Symbol der Schönheit und Weiblichkeit angesehen und attraktiv sein möchte eine Frau immer, selbst im Seniorenalter. Eine Bestätigung dafür sind vielseitige Friseurangebote, die mittlerweile in den meisten Altenheimen Deutschlands, egal ob in Dortmund oder Hamburg ein Muss sind. Was sind jedoch die Ursachen und was kann man gegen Haarausfall im Alter tun?
Die Ursachen des Hausausfalls
Die ersten Anzeichnen von Haarausfall treten bei den meisten betroffenen Frauen in den Wechseljahren auf. Der Grund weswegen die Haare in dieser Zeit anfangen ihre Pracht zu verlieren ist die mit der Menopause verbundene Umstellung des Hormonhaushalts. Die Produktion der haarwuchssteigernden weiblichen Hormone wird reduziert. Stattdessen werden im weiblichen Körper mehr männliche Androgene erzeugt, die auf das Haarwachstum hemmend wirken. Als Ergebnis werden die Haare dünner, brüchiger und wachsen kaum nach. Dieser durch männliche Sexualhormone ausgelöste Haarverlust wird androgene Alopezie genannt und ist mit über 80 % die häufigste Ursache des Haarausfalls bei Frauen. Wobei je ausgeprägte die hormonelle Verlagerung ist, desto früher und stärker ereignet sich der Haarverlust. Der hormonellen Umstellung sind auch die weiteren maskulinen Begleiterscheinungen der Menopause, wie Zuwachs an Muskelmasse und verstärkte Körperbehaarung, zu verdanken.
Aber nicht alleine die hormonelle Umstellung sondern auch die mit den Wechseljahren verbundene Veränderung des Stoffwechsels hat einen Einfluss auf die Haardichte. Da die Gifte und Säuren nicht mehr durch die Monatsblutung ausgeschieden werden, verliert der Körper Mineralstoffe – die Basis für ein gesundes Haarwachstum sind.
Was tut man gegen einen Haarausfall
Der Eintritt der Menopause lässt sich bekanntlich nicht verhindern und auch der damit verbundene Haarverlust wurde bis vor wenigen Jahren als etwas Unvermeidbares angesehen. Dennoch findet man heutzutage ausreichend Medikamente auf der hormonellen sowie homöopathischen Basis, die diesen Prozess auch erheblich mindern können. Bei der Auswahl der Medikamente empfiehlt es sich Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten. Ansonsten läuft man Gefahr eine Menge an Geld für die Wundermittel auszugeben, deren Wirkung nicht erwiesen ist.
Im Allgemeinen kann ein gesunder Lebensstil und gute Ernährung auch hier die kleinen Wunder bewirken. Vor allem wenn es um die Behebung des altersbedingten Vitamin- und Mineralstoffmangels geht. Da das Haar hauptsächlich aus Proteinen besteht, wäre Vitamin – B-haltige Kost mit leicht verwertbaren Eiweißen hier ein Idealfall. Die Genussmittel wie Alkohol, Nikotin und Koffein sollte man dagegen meiden, weil sie die Gesundheit des Kopfhaars nicht fördern. Die Behauptung, dass häufiges Haarwaschen den Haarverlust vorantreibt, bleibt von den Experten nicht bestätigt und ist damit nur ein Vorurteil.


